24.06.2017

Heuernte auf Hof 9 und der Kranz im Juni

Sommerliche Grüße meine Besten.

Hier bin ich heute mit einem Potpourrie der  letzten Tage.
Heuernte auf Hof 9 und was schon lange fällig war, ein Kranz.
Ich habe es doch wirklich nicht geschafft, im Mai einen zu veröffentlichen bzw. einen zusammen zu werkeln.

Dicke Lippe zu Beginn des Jahres und dann........... !

Aber dafür habe ich mir jetzt besonders viel Mühe gegeben.
Mein Wiesenstrauß war auf meinem neu erstandenen Wiesentisch so fotogen, 
da musste der Akku bei der Herstellung erstmal geladen werden.

Was der Sache aber keinen Abbruch tut, 
ihr bekommt das auch ohne Foto hin!

Nun zum ERSTEN:

Der Wiesenstrauß.

Wenn bei uns die Heuernte vor der Tür steht, ist das immer ein Wettlauf gegen das Wetter.
Egal, ob der Wetterfrosch 10 Tage keinen Regen verheißt, mein Mann tut so, als würden sich jeden Moment die Wolken öffnen und tonnenweise Wasser auf unsere Wiese fallen.

Die Heuernte weckt da ungeahnte Kräft und Turbogeschwindigkeit in ihm.

Der Plan zum Hauen der Wiese steht, da rollt der Schlepper schon aus der Scheune.....

Wenn ich das nächste Mal ein vollkommen niemals nicht 
zu verwirklichendes Projekt plane......, 
werde ich es als Heuernte deklarieren ;-).......hahaha.

Nach einem Rundgang am Rand der Wiese hatte ich mir einen herrlich duftenden Strauß auf meinen brandneuen, vom Grobmüll geretteten Tisch gestellt, da hieß es Heuernte......, Schluß mit Deko!

Aber zwei Tage durfte ich ihn genießen :-))))).





Naja, auf jeden Fall habe ich dieses Ackerhellerkraut noch retten können 
und daraus diesen Kranz auf einen einfachen Rohling aus Stroh gebunden....., fertig.

Das geht auch recht einfach, da das Kraut recht biegsam ist, wenn es noch nicht ganz trocknet ist.

Also zum ZWEITEN:

Mein Kranz aus Ackerhellerkraut im Monat Juni.




Und zum DRITTEN:

Die Heuernte.

Leider gibt es ja kein Duft-Internet, denn das ist ein Erlebnis.
Ich kann es auch nicht recht beschreiben, Heuernte riecht einfach wie Sommer.
Und wer noch nicht in den Genuß kommen durfte, sollte es einmal erleben.

Nach getaner Arbeit sitzen wir dann bei einer Weinschorle, 
belegten Broten und ganz viel Idylle.

Mein Männel atmet tief durch und hat das Heu, wie jedes Jahr, vor der großen Flut gerettet.










Noch ein Blick über den Bauerngarten und dann war es das für heute.
Ich schließe mit einem Gedicht von Joachim Ringelnatz und wünsche euch ein schönes Wochenende und einen entspannten Wochenstart.


Sommerfrische

Zupf dir ein Wölkchen aus dem Wolkenweiß, 
Das durch den sonnigen Himmel schreitet. 
Und schmücke den Hut, der dich begleitet, 
Mit einem grünen Reis.

Verstecke dich faul in der Fülle der Gräser. 
Weil's wohltut, weil's frommt. 
Und bist du ein Mundharmonikabläser
Und hast eine bei dir, dann spiel, was dir kommt.

Und lass deine Melodien lenken 
Von dem freigegebenen Wolkengezupf. 
Vergiss dich. Es soll dein Denken 
Nicht weiter reichen als ein Grashüpferhupf.




Alles Liebe eure 









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